Unsicherheiten bei der fachgerechten Betäubung unterschiedlicher Tierarten oder Lücken in der Hygienepraxis können im Schlachtbetrieb zu erheblichen Problemen führen. Eine Fortbildung am 17. November 2026 in Kulmbach richtet sich an Schlachtpersonal, das die Sachkundeprüfung für das Schlachten von Pferden, Rindern, Schweinen sowie Schafen und Ziegen anstrebt. Das MRI Max-Rubner-Institut in Kulmbach dient als Austragungsort, während bsi Schwarzenbek die Veranstaltung durchführt. Die Region Bayern bildet den lokalen Rahmen für diese Schulung. Die Teilnehmenden befassen sich mit den praktischen und theoretischen Grundlagen, die für die sichere Durchführung des Schlachtvorgangs bei den verschiedenen Nutztierarten erforderlich sind. Ein konkretes Unterthema behandelt die artgerechte Haltung und Ruhigstellung der Tiere unmittelbar vor der Schlachtung, um Fehlerquellen zu minimieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der fachgerechten Entblutung und der anschließenden Hygiene, die für die Weiterverarbeitung der tierischen Produkte maßgeblich ist. Für Betriebe, die mehrere Nutztierarten verarbeiten, bietet die Fortbildung in Kulmbach die Möglichkeit, das Personal auf einen einheitlichen Wissensstand zu bringen und die Voraussetzung für die Sachkundeprüfung zu schaffen.