Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit eine Ware als präferenzbegünstigt gilt und Zollvorteile im Bestimmungsland greifen? Diese Frage stellt sich im internationalen Handel regelmäßig und führt bei Exporteuren nicht selten zu Unsicherheiten. Die IHK Giessen-Friedberg veranstaltet am 10. September 2026 ein Online-Seminar, das sich als Spezialveranstaltung den Ursprungsnachweisen und Präferenzregelungen widmet. Zollabwickler und Exportverantwortliche erhalten dort Fachwissen darüber, wie Ursprungszeugnisse korrekt ausgestellt werden und welche Dokumentationspflichten im Einzelfall bestehen. Ein wesentlicher Nutzen liegt in der Vermittlung der systematischen Zusammenhänge zwischen Warenursprung und Zollpräferenzen, damit Unternehmen Fehler vermeiden, die zu Nachzahlungen oder Lieferverzögerungen führen können. Behandelt werden unter anderem die Bestimmung des präferenziellen Ursprungs anhand der jeweiligen Listenregeln und die praktische Handhabung von Lieferantenerklärungen. Die digitale Durchführung erlaubt es den Teilnehmenden, direkt aus ihrem Arbeitsumfeld zuzuschalten und fachliche Fragen zu konkreten Anwendungsfällen zu stellen.