Wer im Außenhandel Lieferungen in Drittstaaten abwickelt, steht regelmäßig vor der Aufgabe, den Ursprung der Waren korrekt zu dokumentieren und Präferenzabkommen richtig anzuwenden. Fehler in diesem Bereich führen nicht selten zu Nachzahlungen, Zollprüfungen oder wettbewerbsrechtlichen Nachteilen. Eine Online-Schulung der IHK Cottbus am 31.08.2026 widmet sich diesem komplexen Themenfeld und richtet sich an Mitarbeitende aus dem Export, Zollbeauftragte und Logistikverantwortliche. Die Veranstaltung behandelt die systematische Ermittlung des Warenursprungs, die Anwendung von Präferenzkalkulationen und die Erstellung der erforderlichen Nachweisdokumente. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Unterscheidung zwischen verschiedenen Ursprungsarten und die korrekte Zuordnung zu den jeweiligen Handelsabkommen. Für Unternehmen in der Region Brandenburg, die Waren grenzüberschreitend liefern, ist das Verständnis dieser Mechanismen eine Grundvoraussetzung, um Zollvorteile tatsächlich nutzen zu können. Das Webinar bietet den Rahmen, um Fallstricke wie fehlerhafte Lieferantenerklärungen oder unzureichende Dokumentationen zu thematisieren. Der genaue Veranstaltungsort wird noch bekanntgegeben. Teilnehmende erhalten Einblicke, wie sie ihre internen Prozesse so gestalten können, dass Ursprungsnachweise nachvollziehbar und prüfungssicher erstellt werden.