Wie verhält man sich rechtlich korrekt, wenn das Unternehmen in eine existenzielle Schieflage gerät und die Liquidität absehbar versiegt? Dieser Online-Sprechtag zum Insolvenzrecht der IHK Braunschweig am 17. September 2026 gibt Unternehmen und Beratern Gelegenheit, diese Frage in einem digitalen Format zu erörtern. Die Veranstaltung richtet sich an Rechtsverantwortliche und Geschäftsführer, die bei wirtschaftlichen Krisensituationen rechtliche Sicherheit benötigen. Im Fokus steht die präzise Einordnung der gesetzlichen Pflichten, die bei drohender Insolvenz greifen. Ein zentraler Aspekt ist die Thematik der Insolvenzverschleppung: Ab welchem Zeitpunkt genau liegt eine Insolvenzreife vor, und welche Fristen gelten für die Stellung des Insolvenzantrags? Diese Abgrenzung ist für Geschäftsführer von Bedeutung, da eine Verzögerung weitreichende haftungsrechtliche Folgen nach sich ziehen kann. Das digitale Beratungsformat ermöglicht es, konkrete Fallgestaltungen zu besprechen und das Verständnis für die prozessualen Schritte zu vertiefen. Behandelt werden zudem die Möglichkeiten, die das Gesetz für eine geordnete Abwicklung bietet, und die Voraussetzungen, unter denen eine Sanierung im eröffneten Verfahren realistisch umsetzbar ist. Unternehmen erhalten so eine fundierte Entscheidungsgrundlage für kritische Phasen.