Explosionsschutz in den USA
Spezialseminar zu explosionsgeschützten Anlagen nach US-amerikanischen Vorschriften. Relevant für international tätige Anlagenbauer.
Über die Veranstaltung
Für international tätige Anlagenbauer, die Projekte in den Vereinigten Staaten umsetzen, stellt das dortige Explosionsschutzrecht eine eigene komplexe Welt dar, die sich grundlegend von den europäischen ATEX-Vorgaben unterscheidet. Ein Spezialseminar in Essen am 10. März 2027 schließt diese Wissenslücke und behandelt die Auslegung explosionsgeschützter Anlagen nach den relevanten US-amerikanischen Vorschriften. Die Unterschiede beginnen bereits bei der Zoneneinteilung: Während in Europa das Zonensystem mit den Klassen 0 bis 2 etabliert ist, arbeiten die amerikanischen Normen mit Division-Klassifizierungen, die eine völlig andere Herangehensweise an die Gefahrenbereichsbestimmung erfordern. Teilnehmende erarbeiten, wie europäische Zertifizierungen in das System der amerikanischen Prüfinstitute überführt werden können und welche Pfade sich für die Zulassung von Betriebsmitteln auftun. Ein weiteres zentrales Thema ist die Klassifizierung nach dem National Electrical Code, der die Installation elektrischer Systeme in gefährdeten Bereichen detailliert regelt. Ingenieure und Planer aus Nordrhein-Westfalen, die in den amerikanischen Markt exportieren oder dort Anlagen errichten, erlangen hier die Grundlagen, um Konflikte mit lokalen Behörden zu vermeiden. Der genaue Veranstaltungsort wird noch bekanntgegeben.
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Quelle: hdt.de
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