Wenn in einem Betrieb brennbare Stoffe auftreten, steht die Fachabteilung vor der komplexen Aufgabe, explosionsgefährdete Bereiche präzise zu definieren und einzugrenzen. Zu weite Zonen treiben die Kosten für Ex-geschützte Ausrüstung in die Höhe, zu eng gefasste Bereiche bergen erhebliche Sicherheitsrisiken. Ein Fachseminar in Regensburg am 27. April 2027 widmet sich genau dieser Herausforderung und behandelt die Festlegung, Gestaltung und Optimierung von Ex-Zonen nach den geltenden ATEX-Richtlinien. Sicherheitsbeauftragte aus der Industrie erhalten hier das Instrumentarium, um Zoneneinteilungen fachlich fundiert vorzunehmen und gleichzeitig praktikable Alternativen zu evaluieren. Ein konkretes Unterthema ist die Optimierung bestehender Zonen: Durch gezielte Lüftungsmaßnahmen oder bauliche Trennungen lassen sich Zone-1-Bereiche häufig auf Zone 2 reduzieren, was den Aufwand für Ex-Schutzkomponenten spürbar senkt. Die Teilnehmenden erarbeiten, wie Zündquellenanalysen systematisch durchgeführt werden und welche Kriterien bei der Dokumentation gegenüber den Behörden in Bayern relevant sind. Die Veranstaltung vermittelt das Wissen, um Sicherheitskonzepte nicht nur normgerecht, sondern auch wirtschaftlich tragfähig zu gestalten. Der genaue Veranstaltungsort wird noch bekanntgegeben.