Wenn Lieferketten plötzlich umbrochen werden und Frachtraten sich ohne Vorwarnung verdoppeln, steht der Arbeitsalltag von Spediteuren Kopf. Genau an solchen Schmerzpunkten setzt die DSLV-Seefrachtkonferenz am 1. Oktober 2026 in Hamburg an. Unter dem Titel „Next Wave Seefracht: Kurs halten zwischen politischen und wirtschaftlichen Machtblöcken“ beleuchtet der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik die Auswirkungen geopolitischer Spannungen auf den maritimen Güterverkehr. Im Opernloft im Alten Fährterminal Altona kommen Fachleute zusammen, die sich mit den praktischen Folgen von Handelskonflikten, Sanktionen und Routenverlagerungen auseinandersetzen. Ein konkretes Unterthema ist die Planungssicherheit bei multimodalen Transportketten: Wie können Spediteure reagieren, wenn Häfen gesperrt werden oder Zollbarrieren steigen? Ein weiterer Aspekt betrifft die Kostensteuerung bei unsicheren Schiffsraumkapazitäten. Für die Teilnehmenden aus der Region Hamburg und darüber hinaus ergibt sich der Nutzen, Handlungsoptionen für eigene Seefrachtgeschäfte abzuleiten und Risikomanagementstrategien zu vergleichen. Die Konferenz richtet sich an Akteure aus Mobilität, Logistik und Verkehr, die ihre Kenntnisse über die aktuellen Dynamiken im Seefrachtmarkt vertiefen möchten.